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Trailpark Seelenzoll eröffnet in Schnann
2 Min. Lesezeit · Juni 2026
Am Samstag, dem 13. Juni 2026, wurde am Seelenzoll in Schnann ein neuer Mountainbike-Park eröffnet. Die Eröffnung wurde ab zehn Uhr morgens mit Musik, einem Barbecue und Getränken gefeiert — ein Fest in dörflichem Maßstab, für etwas, worauf das Tal schon eine Weile hingearbeitet hatte.
Der Park ist nicht aus dem Nichts entstanden. Er wurde von der Agrargemeinschaft Schnann und der Gemeinde Pettneu am Arlberg stark unterstützt und vom Tourismusverband St. Anton am Arlberg gemeinsam mit dem Bike Club Arlberg gebaut. Tobias Kerber wird insbesondere zugeschrieben, das Projekt von der Initiative über die Planung bis zum Bau entscheidend vorangetrieben zu haben.
Zur Eröffnung verfügt der Trailpark Seelenzoll über vier Trails in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, geeignet für Kinder und Einsteiger ebenso wie für erfahrene Fahrer — offen für Einheimische und Gäste gleichermaßen. Ein eigener Uphill-Trail bringt einen ohne die Straße zurück zum Ausgangspunkt. Weitere Trails sind bereits im Bau, der Park dürfte also in den kommenden Saisonen weiter wachsen.
Die Nutzung ist kostenlos, das eigene Fahrrad wird mitgebracht. Es gibt keinen Verleihschalter und keine Kasse — die Trails sind einfach da, so wie ein Wanderweg da ist. Sie sind außerdem für E-Mountainbikes ausgelegt, was bei einem Netz zählt, in dem die Auffahrt Teil der Strecke ist und nicht nur ein Nebengedanke.
Ein Detail macht dies besonders nützlich für alle, die ohne Auto in Schnann wohnen: Der Trailpark Seelenzoll ist über das Dorfzentrum direkt mit der Fahrradroute Stanzertal verbunden. Vom Haus aus fährt man los, dreht ein paar Runden und kommt auf demselben Weg zurück.
Es ist eine kleine Ergänzung für das Tal, keine große, und das passt zu der Art, wie hier gewöhnlich Dinge entstehen. Für Gäste, die später im Sommer mit den Fahrrädern schon auf dem Dachträger anreisen, ist es ein weiterer Grund, das Auto stehen zu lassen.
